„Alle Spieler sind fit aus der Sommerpause heimgekehrt“

Zu Wochenbegin hat die KAS Eupen ihr Vorbereitungsprogramm auf die neue Saison in der 1. Division gestartet. Nach dem Medizincheck am Montagmorgen wurde am Nachmittag auf dem Gelände des Kehrweg-Stadions die erste Trainingseinheit absolviert. Bis zum Saisonauftakt erwartet die Profis der KAS Eupen ein sehr intensives und abwechslungsreiches Programm. In den ersten zwei Wochen stehen bis zu drei Trainingseinheiten auf dem Programm. Dann folgt am 9. Juli das erste Testspiel gegen Union Saint Gilloise. Über den Trainingsauftakt am Kehrweg ein Interview mit Chefcoach Jordi Condom

Als letzte Mannschaft der Jupiler Pro League hat die KAS Eupen ihr Training am 27. Juni aufgenommen. Könnte da die Zeit bis zum Saisonstart nicht etwas knapp werden?

Keinesfalls, uns bleiben jetzt 5 Wochen, die wir sehr intensiv nutzen möchten. Bei uns hat sich diese Form der Vorbereitung bewährt und deshalb wollten wir auch vor dem Start in die D1 daran festhalten. Wir haben ja den Vorteil, dass unser Trainerteam eingespielt ist und es im Kader nur wenige Veränderungen gab. Außerdem haben wir nach dem Saisonfinale in der D2 noch zwei Wochen weiter trainiert, damit die Pause nicht zu lang wird. Somit bin ich mir sicher, dass wir für das erste Spiel am 30. Juli bei Zulte Waregem gerüstet sein werden.

Wie fit haben sich die KAS-Spieler zum Trainingsauftakt präsentiert?

Alle sind topfit aus der Sommerpause heimgekehrt, alle haben ihr Gewicht gehalten und sich ganz offensichtlich auch in der Sommerpause wie echte Profis verhalten. So können wir jetzt schon auf einem ordentlichen Level starten, das sind gute Voraussetzungen für unsere Vorbereitungsphase.

Nieselregen und kühle Temperaturen herrschten zum Trainingsauftakt, fällt da die Umstellung vom Urlaub in wärmeren Regionen nicht schwer?

Im Gegenteil: Das ist das perfekte Wetter, um die Arbeit wieder aufzunehmen. So wird der Organismus nicht überlastet und auch der Rasen befindet sich in einem Top-Zustand. Für uns ist das viel besser, als das Training bei Hitze aufnehmen, wie das im letzten Jahr der Fall war.

Nach dem Aufstieg in die D1 steht die KAS Eupen steht vor einer großen sportlichen Herausforderung. Ist da der Stress größer als in den letzten Jahren?

Jetzt ist alles anders, das haben wir schon am großen Interesse der Presse gespürt, die den Trainingsauftakt beobachtet hat. Aber mehr Stress haben wir nicht, im Gegenteil: Im letzten Jahr wussten wir, dass wir fast jedes Spiel gewinnen mussten, um unser sportliches Ziel zu erreichen. Diesen Druck haben wir in unserem neuen Umfeld nicht. Dafür steigt natürlich das sportliche Niveau, aber darauf werden wir uns vorbereiten.

Freuen Sie sich auf die Saison in der Jupiler Pro League?

Total, wir haben so hart gearbeitet, um dieses Ziel zu erreichen. Wir werden nie vergessen, wie schwer dieser Weg für uns war. Jetzt sind wir angekommen und das verleiht jedem einzelnen im Team und im Club noch einmal zusätzliche Motivation.

Welches ist das Ziel für die D1?

Unser Ziel wird auch in der D1 immer das nächste Spiel bleiben. Darauf arbeiten wir hin, darauf bereiten wir uns vor. Für uns steht ab sofort die Auftaktpartie bei Zulte Waregem im Fokus, die wollen wir gewinnen. Darum dreht sich jetzt alles, momentan denkt niemand an Mechelen, Westerlo oder Anderlecht.