KAS Eupen beim derzeit besten Team der Liga

KAS-Cheftrainer Bartolomé Marquez Lopez und Torwart Jonas Deumeland sind sich einig: Beim Auswärtsspiel am Samstagabend ab 20.00 Uhr in Mouscron hat der ostbelgische Tabellenvierte es mit der momentan besten Mannschaft der 2. Division zu tun. Dennoch hat die KAS Eupen keine Wahl: Um die erste Tranche zu gewinnen, müssen die Eupener beim Spitzenreiter Royal Mouscron-Péruwelz (Stade du Canonnier, rue du Stade 33, in 7700 Mouscron) einen Dreier einfahren.

Respektvoll spricht KAS-Coach Marquez Lopez von einer sehr soliden gegnerischen Mannschaft, die ausgesprochen gut organisiert ist. „Mouscron verfügt über eine gute Mischung von jungen und erfahrenen Spielern, die geschlossen agieren und als echte Mannschaft auftreten. Das wird ganz schwer, gegen diesen Gegner ein Tor zu erzielen“ sagt Marquez Lopez.

KAS Eupen muss gewinnen

Für Jonas Deumeland hat die KAS Eupen beim 0:0 in Antwerpen bewiesen, dass sie 90 Minuten lang konzentriert spielen und die Null halten kann: „Allerdings wird das in Mouscron nicht reichen, da müssen wir auch gewinnen und somit ein Tor schießen, um als erstes Saisonziel die Tranche zu gewinnen.“

Mannschaft wird auf 4-5 Positionen umgestellt

Sowohl der Trainer als auch der Keeper machen sich keine Sorgen darüber, dass die 0:7-Pokalschlappe in Anderlecht noch in den Köpfen der Spieler herumgeistern könnte. Der Trainer kündigte an, sein Team auf 4-5 Positionen umzustellen.

Im Nachhinein rechtfertigte der Trainer noch einmal seine Taktik, in Anderlecht mit der gewohnten offensiven Spielweise angetreten zu sein. „Kurzfristig beurteilt hätte uns eine defensivere und destruktivere Taktik vielleicht ein knapperes Ergebnis beschert. Langfristig gesehen, gibt es jedoch keinen besseren Anschauungsunterricht als das Spiel vom Mittwoch. Da ist jeder Ballverlust im Mittelfeld mit einem Treffer bestraft worden. So ist meinen Spielern vor Augen geführt worden, welche Fehler sie nicht machen dürfen und dass alle noch hart an sich arbeiten müssen bevor sie oben angekommen sind.“