KAS Eupen gastiert Samstag beim KSV Roeselare

Die KAS Eupen bestreitet das letzte Auswärtsspiel des Kalenderjahres 2013 in Roeselare. Beim Drittletzten der 2. Division werden die Eupener am Samstagabend ab 20.00 Uhr alles daran setzen, die gegen Boussu Dour verlorenen Punkte wettzumachen. Das unglückliche 2:2 des 18. Spieltages war bei der Pressekonferenz zum Spiel in Roeselare noch immer in aller Munde. Sowohl die Journalisten als auch KAS-Cheftrainer Bartolomé Márquez López und sein Co-Trainer Jordi Condom kamen noch einmal auf den ärgerlichen Ausgleichstreffer in der letzten Sekunde der Nachspielzeit zurück.

Taulemesse-Treffer war nicht abseits!

„Zu dem Zeitpunkt musste das Spiel längst zu unseren Gunsten entschieden sein“, blickte der Eupener Coach auf das Geschehen zurück. „Erst recht, wo das von Florian Taulemesse nach dem Seitenwechsel erzielte Tor 100% regulär war. Von Abseits konnte keine Rede sein, weil ein Gästeverteidiger noch 5-6 Meter näher an der Torlinie stand als Florian.“

Vorsicht: Jeder kann jeden schlagen

Die verlorenen Punkte will die KAS Eupen sich -wenn eben möglich- in Roeselare zurückholen. „Bei einer defensiv eingestellten Mannschaft, die auf Konter lauert“, so das Urteil des Trainers, der seine Spieler und das Umfeld vor einer Unterschätzung des Gegners warnt. Roeselare hat zu Hause erst 1x verloren(gegen Westerlo) und ansonsten auch gegen die stärksten Teams der Serie mindestens einen Punkt geholt. Ohnehin kann sich in dieser zweiten Division niemand seiner Sache sicher sein. „Jeder kann jeden schlagen“, so die Meinung von Bartolomé Márquez López. Als Beweis fügte er Sint Truidens Niederlage vom vergangenen Sonntag bei Schlusslicht CS Visé an.

Zum letzten Auswärtsspiel des Jahres kann die KAS Eupen fast in Bestbesetzung auflaufen: Lediglich Phakamani Mngadi ist verletzt, konnte zwei Tage nicht trainieren und steht nicht im Aufgebot. Dafür rückt Manel Exposito wieder in den 18-köpfigen Kader der KAS Eupen.