KAS Eupen und IFDG organisieren Stützpunkttraining in der Region

Ostbelgische Fußballtalente werden ab der kommenden Saison in der Region gezielt gefördert. Die Interessengemeinschaft der Fußballvereine in der DG(IFDG) und die KAS Eupen haben ein gemeinsames Konzept für ein Stützpunktraining erarbeitet, das im September 2014 starten wird. Auf der Generalversammlung der IFDG in Walhorn wurde den Fußballclubs aus der deutschsprachigen Gemeinschaft das Projekt präsentiert.

Top-Trainer aus der Region

In einer ersten Phase sind talentierte und lernwillige Nachwuchsspieler im Alter von 9-12 Jahren eingeladen, einmal wöchentlich voraussichtlich in St. Vith und Kelmis am Stützpunkttraining teilzunehmen. Diese Trainingseinheit erfolgt zusätzlich zum Training, dass die Jungen in ihren Stammvereinen absolvieren. Das Fördertraining wird von den in der Region bekannten Trainern Werner Zeimers, Bernd Rauw und Nicolas Haas erteilt. Verantwortlicher Projektleiter ist der Raerener Diplom-Sportwissenschaftler Nicolas Collubry, der ab dem 1. Juli ganztags bei der KAS Eupen einsteigt.

Spieler und Vereine gemeinsame Nutznießer

Die Teilnehmer am Stützpunkttraining von IFDG und KAS Eupen werden aufgrund von einer Empfehlung ihrer Vereinstrainer und nach einem dreiwöchigen Probetraining nominiert. Als Generaldirektor der KAS Eupen hat sich Christoph Henkel seit seinem Amtsantritt für das Fördertraining für die Jugendlichen aller Clubs eingesetzt und freut sich über die Realisierung des Projektes: „Mit dem Stützpunkttraining, das die KAS Eupen organisiert und finanziert, leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Förderung der Fußballtalente aus allen Clubs in der Region. Im Stützpunkttraining werden junge Talente aus den allen Vereinen gemeinsam trainiert und gefördert. Nicht nur die einzelnen Spieler sondern auch die Clubs sind Nutznießer dieser Maßnahme, weil die jungen Talente sich so im Kontext ihres Stammvereins weiterentwickeln können und weder einen frühen Vereinswechsel noch lange Fahrten zum Fördertraining in Kauf nehmen müssen.“

Das Fördertraining für die ostbelgischen Nachwuchsspieler ist in einer ersten Phase den Jugendlichen im Alter von 9 bis 12 Jahren vorbehalten. Das Projekt soll jedoch schrittweise erweitert werden und damit auch den Spielern anderer Altersklassen angeboten werden.