Mamadou Sylla, der neue Stürmer der KAS Eupen

Wenige Stunden nach der Unterzeichnung seines Wechsels zur KAS Eupen stand Mamadou Sylla, der neue Stürmer des ostbelgischen Aufsteigers in den Pro League, den belgischen Sportjournalisten im Presseraum des Kehrweg-Stadions Rede und Antwort. KAS-Direktor Thomas Herbert begrüßte den Neuzugang und bezeichnete Mamadou Sylla als Wunschkandidaten für die Verstärkung der Eupener Angriffsreihe. Aufgrund seiner Schnelligkeit, seiner guten Technik und seiner physischen Präsenz, entspreche der 22-jährige zu 100% dem erhofften Profil des neuen KAS-Angreifers. Mamadou Sylla, der vom spanischen Erstligisten Espanyol Barcelona für ein Jahr an die KAS Eupen ausgeliehen wird, erklärte den Journalisten unter anderem, warum er sich trotz eines interessanten Angebotes von Manchester City für die KAS Eupen entschieden hat. Fragen und Antworten aus der Pressekonferenz mit Mamadou Sylla.

Bevor Sie sich für die Ausleihe von Espanyol Barcelona an die KAS Eupen entschieden haben, waren Sie bei einigen anderen Clubs im Gespräch. Manchester City beispielsweise wollte Sie mit einem Transfer verpflichten um sie anschließend an einen anderen Verein ausleihen. Warum haben Sie sich für die KAS Eupen entschieden?

Ich gehe davon aus, dass die Pro League in Belgien das ideale Umfeld für mich ist. Hier kann ich mich weiterentwickeln und ein noch besserer Spieler werden. Ich habe den Eindruck, dass hier ein Fußball gespielt wird, der mir liegt. Wegen dieser Perspektive für die Zukunft war die KAS Eupen mein Wunschverein.

Gerade im Angriff ist die KAS Eupen schon gut besetzt. Haben Sie da nicht Angst, dass es sehr schwer werden könnte, sich da durchzusetzen und Spielzeit zu bekommen?

Nein, Angst habe ich nicht. Wohl aber sehr großen Respekt vor den Leistungen meiner neuen Mannschaftskollegen. Von ihnen kann ich sicherlich noch viel lernen, aber ich hoffe natürlich, dass ich mich durchsetzen kann und spielen werde.

Auch Mannschaftskapitän Luis Garcia hat einige Jahre bei Ihrem Stammverein Espanyol Barcelona gespielt. Hat das Ihren Wechsel nach Eupen entscheidend beeinflusst?

Entscheidend war das sicherlich nicht, aber dennoch bin ich sehr froh mit Luis Garcia in einem Team spielen zu können. Er ist gleich bei meiner Ankunft in Eupen auf mich zugekommen und hat sich um mich gekümmert. Dass er mir hilft und mich unterstützt, das ist mir schon sehr wichtig.

Wie fit sind Sie momentan?

Fit bin ich schon, allerdings hat bei uns das Training erst am letzten Montag begonnen, insofern gehe ich davon aus, dass ich im Vergleich mit meinen neuen Mannschaftskollegen einen gewissen Trainingsrückstand habe, den ich jetzt aufholen muss. Ich habe aber individuell trainiert und bin nicht verletzt, insofern müsste das klappen.

Wie viele Tore wollen Sie denn in dieser Saison für die KAS Eupen schießen?

Sportdirektor Josep Colomer hat mir gesagt, dass er sich von mir 14 Tore wünscht. Schauen wir mal, was sich machen lässt.