„Möchte der KAS Eupen helfen, gute Resultate zu holen.“

Großer Andrang herrschte am frühen Mittwochnachmittag im Presseraum der KAS. Der Grund für die Anwesenheit so vieler Journalisten war die offizielle Vorstellung von Mbaye Leye als neuer Spieler der KAS Eupen. Gelassen und souverän beantwortete der Senegalese die Fragen der Journalisten und erklärte, warum er sich bei zahlreichen Angeboten aus dem In- und Ausland gerade für die KAS Eupen entschieden hat: „Ich hatte durchaus andere Angebote, sowohl von belgischen Clubs als auch aus dem Ausland“, sagte Mbaye Leye. „Doch unmittelbar vor Beginn der Meisterschaft hat sich die KAS Eupen zunächst bei meinem Club Zulte Waregem und dann auch bei mir gemeldet. Dann gab es ein sehr gutes Gespräch mit dem Sportdirektor der KAS Eupen Josep Colomer und da wusste ich sehr schnell, dass ich zu diesem Club hier wechseln wollte. Und das obwohl Eupen am anderen Ende des Landes liegt und ich durchaus auch Angebote von Clubs hatte, für die ich nicht hätte umziehen müssen. Doch wenn ich jetzt ausgerechnet nach Eupen gekommen bin, dann liegt es daran, dass ich wirklich große Lust hatte, für diesen Club zu spielen. Ich habe von Beginn an gespürt, dass die Leute wirklich mich als Spieler unbedingt haben wollten. So ist mir die Wahl nicht schwer gefallen.“

Welche Rolle werden Sie bei der KAS Eupen spielen?

„Dazu habe ich schon sehr viel gehört und gelesen. Dass ich ein Vorbild für die jungen afrikanischen Spieler sein soll, und einiges mehr. Doch wissen Sie, ich bin hier, um Fußball zu spielen. Und da brauchst du gute Resultate und die holst du auf dem Spielfeld. Das ist das erste und wichtigste, was du der Mannschaft geben kannst. So hoffe ich also der KAS Eupen vor allem sportlich weiter helfen zu können.“

Was sagen Sie zum Saisonstart der KAS Eupen mit 0 zu 9 Punkten?

„0:9, das hört sich mathematisch sehr hart an und ist für die KAS Eupen keine leichte Situation. Doch es gibt vieles im Spiel, was der Mannschaft Mut machen sollte, wenn man die Begegnungen in Brügge und gegen Kortrijk betrachtet. Das Schwierigste im Fußball ist nämlich das Herausspielen von Chancen. Das hat die KAS Eupen geschafft und deshalb kann die Mannschaft zuversichtlich nach vorne blicken. Was jetzt noch fehlt, sind die drei Punkte, danach kommt das Selbstvertrauen und vieles wird leichter. Ohnehin wird eine Meisterschaft nicht an den ersten 5 Spieltagen entschieden. Wichtig ist es, so schnell wie möglich den ersten Sieg einzufahren, und wenn uns das schon am Samstag gegen Ostende gelingen sollte, dann wäre das eine tolle Sache für die Mannschaft.“

Welches sind Ihre Eindrücke von den ersten Trainingseinheiten in Eupen?

„Da ist zunächst das persönliche Gefühl, dass ich in den letzten Wochen hart dafür gearbeitet habe, fit zu bleiben. Dann habe ich auch das Gefühl in einer Mannschaft zu spielen mit einem Trainer, der den Fußball liebt und sehr intensiv trainiert, immer mit dem Ball. Das gefällt mir.“