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Fairplay

Die Jugendabteilung richtet einen Appell an die Eltern der Nachwuchsspieler.

Wer kennt diese Szenen nicht: Jugendfußballer, die mit Enthusiasmus dem runden Leder nachrennen, und voller Freude und Begeisterung ihr wöchentliches Fußballspiel oder Training genießen. Trainer, die sich alle Mühe geben, sachlich und kindgerecht zu coachen. Schiedsrichter, die nach bestem Wissen und Gewissen das Spiel leiten, und eine große Schar Eltern am Spielfeldrand, die sich am Spiel ihrer Kinder erfreuen und sie begeistert anfeuern.

Eine wahrlich schöne Szene, so wie auch die Jugendabteilung der AS sie sich wünscht. “Leider erleben wir gelegentlich auch ganz andere Momente und Eindrücke am Spielfeldrand. Aufgebrachte Eltern, die ihre Kinder völlig verunsichern und coachen, den Gegner nicht respektieren und den Schiedsrichtern ihre Arbeit erschweren”, erklärt Ralph Thomassen, Präsident der Jugendabteilung. Dem entgegenzuwirken, sei eine der Aufgaben der Jugendabteilung. Die Jugendtrainer sind angehalten, besonnen und umsichtig zu coachen. “Der  Fair-Play Gedanke sollte bei allen Beteiligten vorhanden sein, denn nur gemeinsam erreichen wir einen Nährboden, der es den Jugendspielern ermöglicht, eine positive sportliche Entwicklung zu nehmen”, so Thomassen.

Doch: Wie sehen denn nun die idealen Fußballeltern aus? “Die AS Eupen wünscht sich durchau engagierte Väter und Mütter an der Seitenlinie die alle Kinder anfeuern und motivieren. Kritik bei mißlungenen Aktionen führt nur dazu, die Kinder weiter zu verunsichern und ihre Kreativität einzuschränken”, gibt der Präsident der Jugendabteilung zu bedenken. Ein Fußballer müsse jedoch im Kopf völlig frei sein, um seine bestmögliche Leistung abrufen zu können. “Die Eltern sollten die Entscheidungen der Jugendtrainer repektieren und verstehen, dass diese nicht nur ihren Sohn, sondern eine ganze Gruppe ausbilden”, fügt Thomassen hinzu. Gespräche mit den Trainern sollten daher prinzipiell nie in der aufgebrachten Atmosphäre nach einem Spiel stattfinden. Im Laufe der kommenden Woche findet sich sicherlich Zeit zu einem kurzen, besonnenen Gespräch. “Unsere Jugendtrainer haben die Anweisung, den Eltern Erklärungen geben zu können, sich jedoch nicht rechtfertigen zu müssen. Der Jugendausschuss seht hierbei vertrauensvoll hinter seinen Trainern und Koordinatoren”, so der Präsident.

Des Weiteren bittet die Jugendabteilung die Eltern, Wert auf Pünktlichkeit und regelmäßiges Erscheinen der Kinder zu den Trainingseinheiten zu legen. Schulische oder zwischenmenschliche Probleme sollte möglichst rasch und offen mit den Verantwortlichen besprochen werden, damit die Kinder eine unbeschwerte Zeit mit ihren Sportfreunden verleben können. Auch können sich die Eltern positiv einbringen, indem sie die Delegierten und Trainern ihre Hilfe anbieten, denn im Laufe einer Saison gibt es unzählige Möglichkeiten, die Mannschaften zu untersützen, so Thomassen: “Die Kinder zu den Spielen der ersten Mannschaft zu begleiten und gemeinsam mit ihnen die Atmosphäre eines Erstligaspiels in unserem neuen Kehrweg-Stadion zu genießen, ist sicherlich etwas, was den Kids gefallen würde. Wir wünschen uns einfach, dass die Eltern die sportlichen Aktivitäten ihrer Kinder positiv begleiten und immer bedenken: Nicht jeder kann ein Ronaldo werden!”

Aus dem AS Journal – Ausgabe Oktober 2010