Sint-Eloois-Winkel, ein Gegner mit Potential

Mit deutlichen Siegen bei Boussu Dour und gegen den KSV Roeselare hat die KAS Eupen ihre ersten beiden Meisterschaftsspiele erfolgreich absolviert. Am kommenden Wochenende steigt der ostbelgische Zweitligist nun in den belgischen Landespokal, den Cofidis Cup, ein. Dabei muss die AS in der vierten Pokalrunde am Sonntag  um 16.00 Uhr beim Promotionär Sint- Eloois-Winkel antreten. Die Westflamen haben in der dritten Runde den Drittligisten Huy mit 2 zu 0 bezwungen. Im Übrigen ist der Club in der Nähe von Roeselare angesiedelt, womit der KAS Eupen eine weite Ausfahrt von knapp 240 Kilometern bevorsteht. Doch auch die sportliche Herausforderung ist nicht zu unterschätzen.

Auch wenn die KAS Eupen als Zweitligist zwei Klassen höher spielt als Sint-Eloois-Winkel und mit der Favoritenrolle vorlieb nehmen muss, wird das Team von Trainer Bartholomé Marquez Lopez es mit einem starken Kontrahenten zu tun haben. Sint-Elois-Winkel hat seine Promotionsserie im letzten Jahr auf dem dritten Platz beendet und sich in der Zwischensaison noch einmal deutlich verstärkt. Mehr denn je wird der Club zu den Aufstiegskandidaten für die 3. Division gezählt.

So holten die Westflamen unter anderem den torgefährlichen Allrounder Benjamin Lutun. Der 26-Jährige spielte zuvor beim FC Brügge, KSK Ronse sowie zuletzt beim Nachbarn und Zweitligisten KSK Roeselare. Benjamin Lutun ist bei Sint-Eloois nicht der einzige Spieler mit Zweitliga-Erfahrung: Auch Torsteher Dimitri Verhulst spielte zuletzt für Roeselare und davor bei Waasland Beveren. Aus Boussu Dour kam der Mittelfeldspieler Rachid Elbarkaoui zum ersten Pokalgegner der KAS Eupen.

Der komplette Kader und weitere interessante Informationen des KVC Sint-Elois-Winkel Sport sind auf der Internetseite des Vereins nachzulesen (http://www.winkelsport.be/index.php).

Fazit: Ein (sehr) ernst zu nehmender Gegner, für eine KAS Eupen, die auch dem Pokal große Bedeutung beimisst.