Tribünentausch im Kehrweg-Stadion hat sich bewährt

Der Mitte Oktober vollzogene Tribünentausch im Kehrweg-Stadion hat sich bewährt. Zu diesem Schluss kamen die Verantwortlichen der Stadt Eupen, der Polizeizone Weser-Göhl und der KAS Eupen bei einer gemeinsamen Pressekonferenz im Eupener Rathaus. Mit dem seit langem angestrebten Tribünentausch sind die Fans der KAS Eupen auf die bisherige Gästetribüne T2 umgezogen, wären die Anhänger der Gastmannschaften nunmehr auf der T4-Tribüne 761 Plätze nutzen können. Der Wechsel brachte zahlreiche Änderungen an den Eingängen des Stadions, auf den Parkflächen und nicht zuletzt beim Sicherheitskonzept an den Spieltagen mit sich. All das konnte problemlos umgesetzt werden.

Auch Risikospiele verliefen problemlos

„Seit dem Tribünentausch haben wir bislang 4 Spiele im Stadion erlebt, wobei die Gastspiele von Anderlecht, Antwerpen und Brügge mit einem jeweils ausverkauften Gästeblock zu den Risikospielen der Kategorie C gehörten. Dennoch hat in punkto Sicherheit alles geklappt“ unterstrich Bürgermeister Karl-Heinz Klinkenberg. Der Bürgermeister verwies auch auf eine deutliche Verbesserung der Parksituation rund um das Stadion: „Die im oberen Kehrweg abgestellten Busse mit den Gästefans konnten problemlos anreisen, parken und wieder abreisen. Zahlreiche Fans der AS Eupen nutzen jetzt die Parkflächen an der Frankendelle und die Belastung der Anwohner im Wohnviertel Schönefeld ist deutlich zurückgegangen,“ so der Bürgermeister.

Stete Nachbesserungen

Als Chef der Polizeizone Weser-Göhl zog Daniel Keutgen ein positives Fazit des Tribünentauschs. „Dank der guten Zusammenarbeit aller Partner und Dienste waren wir gut vorbereitet auf die neue Situation und konnten unser Sicherheitskonzept verwirklichen. Dennoch wird jedes Spiel von allen Beteiligten gemeinsam bilanziert, wodurch wir unser Konzept immer weiter nachbessern. Das ist ein ständiger Prozess“, verdeutlichte der Polizeichef.

Wichtiger Schritt für die KAS Eupen

Der KAS Eupen war der Tribünentausch ein Anliegen, das der Club über Jahre hinweg verfolgt hat und nach dem Start in die neue Saison dank der guten Zusammenarbeit mit der Stadt und der Polizei umsetzen konnte. Somit waren für die KAS Eupen mit dem Projekt viele Erwartungen verbunden, die sich weitgehend erfüllt haben. „Der Tribünentausch hat sich für die KAS Eupen in mehrfacher Hinsicht bewährt“, erklärte KAS-Finanzdirektor Thomas Herbert bei der Pressekonferenz im Eupener Rathaussaal. „Die Straßensperrungen im Kehrweg sind jetzt weniger störend, die Anwohnersituation für unsere Nachbarn im Wohnviertel Schönefeld hat sich deutlich verbessert und die Fans freuen sich darüber, dass sie das Stadion jetzt endlich über den Haupteingang betreten können, sich im Café Penalty treffen können und auf der großen T2 nicht nur mehr Platz ist sondern auch mehr Stimmung herrscht“, so Thomas Herbert.

Mannschaft spürt den Rückhalt

Nicht zuletzt ist auch die Mannschaft der KAS Eupen Nutznießer der neuen Situation. In diesem Zusammenhang berichtete Thomas Herbert, dass auch die Spieler sich positiv geäußert haben, weil sie von der guten Stimmung profitieren und die so wichtige Unterstützung der Fans noch intensiver erfahren.